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Seit dem Einmesstermin sind wieder einige Wochen ins Land gezogen und wir warteten schon ganz gespannt auf die ersten Entwicklungen. Anhand unserer 6 Nachbarn, die zeitgleich mit uns bauen und sich in unterschiedlichen Bauphasen befinden, konnten wir aber erkennen, wie lang es noch bis zum Gießen der Bodenplatte dauern könnte.

Der Countdown bis zur Bodenplatte

Stück für Stück passierte etwas auf unserem Grundstück. Somit wussten wir, dass es nicht mehr lange dauert bis die Bodenplatte gegossen wird. Nachdem der Boden abgetragen und die Erde eingeebnet wurde, sind alle Rohre für die Hausanschlüsse verlegt worden. Anschließend wurde das Streifenfundament unter den zukünftigen tragenden Wänden gegossen.

Bodenarbeiten_Ebenung

Abtragung der Erde und Einebnung

Bodenarbeiten_Rohre

Bodenarbeiten mit Verlegung der Rohre

Streifenfundament

Das Streifenfundament ist fertig und abgedeckt

Errichten des Streifenfundaments

Wie hierzulande üblich kommt auch bei uns eine Bodenplatte zusammen mit einem Streifenfundament zum Einsatz. Das Streifenfundament wird unterhalb der Bodenplatte entlang der tragenden Wände gegossen. Das Streifenfundament wird aus Beton gegossen und ist in der Regel unbewährt (ohne Stahleinlagen) und muss frostfrei errichtet werden. Über das Streifenfundament wird anschließend die Bodenplatte gegossen, welche als Gründung für das Haus und zudem Abgrenzung zum Erdreich dient.

Die Bodenplatte wurde gegossen

Anfang Juli war es dann endlich soweit. Unsere Bauleiterin teilte uns mit dass die Bodenplatte noch vor dem Wochenende fertig gegossen wird. Für uns persönlich war das nun der echte Baubeginn. Endlich passiert etwas auf unserem Grundstück und wir können das Fundament unseres zukünftigen Hauses bestaunen. So hat man auch gleich eine bessere Vorstellung über die Größe und Lage unseres Hauses.

Bodenplatte

Die Bodenplatte ist gegossen und zur langsamen Trocknung abgedeckt

Wichtige Anforderungen an eine gute Bodenplatte

Eine Bodenplatte ist muss gewählt sein und sollte folgende grundlegenden Eigenschaften erfüllen:

  • gute Isolation – damit nicht unnötig viel Wärme an das Erdreich abgegeben wird
  • Feuchtigkeitsschutz – von Außen darf keine Feuchtigkeit in die Bodenlatte und somit in die Wände eindringen
  • rissfrei – die Bodenplatte darf im Anschluss keine Risse bilden, sie darf daher nicht zu schnell trocknen und muss im Sommer abgdeckt, ggf. nachträglich befeuchtet werden
  • frostsicher – die Bodenplatte muss sicher gegen Frost sein

Damit die Bodenplatte nicht zu schnell austrocknet und Risse bildet wurde sie abgedeckt. Erkennbar sind die Rohre, die in unserem Hauswirtschaftsraum verlegt werden. Jetzt sind es nur ein paar Tage bis mit dem Mauern begonnen wird. Wir sind schon sehr gespannt.

 

4 Kommentare

  1. Hallo liebe Häuslebauer,
    wie dick ist denn die Bodenplatte? Wir überlegen, auch mit T&C zu bauen. In der Leistungsbeschreibung steht aber nichts von einem Streifenfundament und die Dicke der Bodenplatte soll laut Zeichnung 16cm sein, was schon arg wenig ist.
    Über Infos wäre ich sehr dankbar!

    Liebe Grüße,
    Beate

    • Sebastian

      23. Juli 2018 at 11:21 am

      Laut Skizze sind die Streifen vom Streifenfundament 80cm tief und die Bodenplatte 15cm.

    • Hallo Beate,

      wir haben auch mit T&C gebaut (2006). Unsere Bodenplatte ist leider auch nur 16 cm und auf ein Streifenfundament wurde seitens T&C verzichtet. Aber dafür durften wir knapp 3000,- € zusätzlich für eine Erhöhung der Frostschutzgründung unter der Bodenplatte bezahlen. Und im Enddefekt ist unsere Bodenplatte grad mal oberkante Straßenebene. Das Haus steht also eigentlich etwas zu tief. Ist so, wenn man keine Ahnung hat.
      Für eine jetzt angefertigte Bodenplatte für eine Terrasse fertigte uns eine andere Firma sogar eine 20 cm Stahlbodenplatte. Ein jetziger Bekannter, der Bauingenieur ist, findet 16 cm arg wenig. Und er sagte auch, ein Ringfundament ist besser als nur Gründung.
      Auch fing bei uns der Putz nach 4 Jahren an abzubröckeln, vor allem an den Fensterecken und Wandecken. Aufpassen, daß auf mineralisierten Putz auch ein Egalisationsanstrich folgt. Das wurde bei uns einfach weg gelassen. Am Ende haben wir knapp 2 Jahre mit Anwalt unser Recht (da ja 5 Jahre Garantie) einklagen müssen und unser Haus mußte neu verputzt werden. Streß pur.
      Wenn wir heute nochmal bauen würden, würde vieles anders laufen.

      • Sebastian

        4. August 2018 at 6:33 pm

        Keine schönen Erfahrungen die du da schilderst. Die 16cm klingen echt wenig, kann ich mir fast nicht vorstellen, aber bin auch kein Experte. In 10 Jahren hat sich sicherlich nochmal einiges an der Technik geändert, aber 16cm finde auch ich wenig. Das mit dem Egalisationsanstrich prüfe ich direkt nochmal nach. Danke.

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